Antiquariat Michael Butter
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Menschen und Orte

Die bibliophilen Hefte zu Leben und Lebensorten bedeutender Menschen

Berühmte Menschen der Zeitgeschichte, Künstler, Literaten, Philosophen, Wissenschaftler – sie alle wurzelten an einem Ort oder suchten sich ein Fleckchen Erde, an dem sie Ruhe fanden, ungestört arbeiten oder eine persönliche Krise bewältigen konnten. Mensch und Ort prägten einander. Noch heute läßt sich so manche Biographie an den Häusern und Gärten, den Ateliers und Werkstätten ablesen.

Brecht - Fischer, Bernd Erhard. Brecht und Weigel in Buckow. 3. Auflage. Berlin, Edition A.B. Fischer, (2011). Mit Photographien von Angelika Fischer. 32 S. 8°. Illustrierte Originalbroschur. = Menschen und Orte. - Verlagsneu.
7,80 €
"Bertolt Brecht (1898-1956) und Helene Weigel (1900-1971) kehrten 1948 aus langjährigem Exil nach Deutschland zurück. Der berühmte Dichter und die großartige Schauspielerin entschieden sich für den sozialistischen Teil des Landes, wo sie eine Heimat für ihre sozialkritische Theaterarbeit zu finden hofften. Aber schon bald gerieten sie in Gegensatz zum Staatsapparat. Auf der Suche nach einem Rückzugsort fanden sie in Buckow in der 'Märkischen Schweiz' ein stilles Refugium für die Arbeit, Erholung und geistigen Austausch mit Freunden und Kollegen. Noch heute erinnert die 'Eiserne Villa' am Schermützelsee an die letzten Jahre Brechts und an 'Helli, seine Frau und Kameradin in schwieriger Zeit." (Verlagstext). [Bestell-Nr. 16135]

Dix - Fischer, Bernd Erhard. Otto Dix in Hemmenhofen. 1. Auflage. Berlin, Edition A. B. Fischer, (2010). Mit Photographien von Angelika Fischer. 31 Seiten. 8°. Illustrierte Originalbroschur. = Menschen und Orte. - Verlagsneu.
7,80 €
"Der Maler Otto Dix (1891-1969) war berühmt und berüchtigt, als er 1933 seine Professur an der Dresdener Kunstakademie verlor. Die Nazis hassten ihn seiner realistischen Kriegsdarstellungen wegen, aber auch wegen der drastischen Szenen mit Krüppeln, Huren und Bettlern. 1936 zog sich Dix in sein neu erbautes Haus in Hemmenhofen am Bodensee zurück. Die Landschaftsmalerei, aber auch die zunehmend wichtiger werdenden biblischen Motive empfand er als eine Art von 'Innerer Emigration'. Nach dem Krieg pendelte er lange zwischen Ost und West und fand erst spät erneute Anerkennung für seine dem Figürlichen treu gebliebene Kunst." (Verlagstext). [Bestell-Nr. 16138]

Jünger - Fischer, Bernd Erhard. Ernst Jünger in Wilflingen. 3. Auflage. Berlin, Edition A B Fischer, (2016). Mit Photographien von Angelika Fischer. 30 Seiten 8°. Illustrierte Originalbroschur. = Menschen und Orte. - Verlagsneu.
8,80 €
"Der Schriftsteller, Philosoph und Naturforscher Ernst Jünger (1895-1997) wählte das kleine Dorf Wilflingen am Fuß der Rauhen Alb 1959 zu seinem Lebens- und Arbeitsort. Nach einem langen, bewegten und manchmal umstrittenen Leben fand er hier einen ruhigen Ort für die konzentrierte Arbeit an seinen Essays, Romanen und Tagebüchern, aber auch Platz für seine Bibliothek und seine Käfersammlung. Einen Ruhestand gab es jedoch nicht für Ernst Jünger. Immer wieder unternahm er weite Reisen - auf der Suche nach Erkenntnis, nach den metaphysischen Fundamenten der Welt und der Zukunft der Menschheit. Inmitten seiner Sammlungen, seiner Katzen und Schildkröten erreichte der Autor ein hohes Alter." (Verlagstext). [Bestell-Nr. 16139]

 

Schmidt - Fischer, Bernd Erhard. Arno Schmidt in Bargfeld. 3. Auflage Berlin, Edition A.B. Fischer, (2011). Mit Photographien von Angelika Fischer. 32 S. 8°. Illustrierte Originalbroschur. = Menschen und Orte. - Verlagsneu.
7,80 €
"Der Schriftsteller Arno Schmidt (1914-1979) erwarb im September 1958 ein kleines Siedlungshaus in Bargfeld bei Celle. Gemeinsam mit seiner Frau Alice lebte er dort völlig isoliert und einzig interessiert an seiner Arbeit, die sich immer mehr zu einem literarischen Weltentwurf entwickelte. In seiner unverwechselbaren Diktion, die sich gegen alle Regeln der Schulgrammatik sträubte, entstand dort das Mammutwerk 'Zettels Traum'. Als der 'Meister der VerschreibKunst' 1979 starb, übernahm eine Stiftung den Nachlaß und konnte sowohl die umfangreiche Bibliothek als auch das winzige Refugium des Autors im Originalzustand erhalten. Es ist, als sei er eben erst fortgegangen..." (Verlagstext). [Bestell-Nr. 16137]

Seghers - Stöckmann, Ernst. Anna Seghers in Adlershof. 1. Auflage Berlin, Edition A. B. Fischer, (2012). Mit Photographien von Angelika Fischer. 32 Seiten. 8°. Illustrierte Originalbroschur. = Menschen und Orte. - Verlagsneu.
7,80 €
"Nach vierzehn entbehrungsreichen Exiljahren konnte Anna Seghers (1900-1983) im Frühjahr 1947 endlich nach Berlin zurückkehren, von wo sie als kommunistische Schriftstellerin, Jüdin und Widerstandskämpferin nach der Machtergreifung vertrieben worden war. Hier wollte die Erfolgsautorin des Romans Das siebte Kreuz am Aufbau einer demokratischen Friedensordnung mitwirken –handelnd, redend und schreibend. Doch die politischen Verwerfungen zu Zeiten des Kalten Krieges erwiesen sich dafür als ungünstig. Umso unentbehrlicher wurde der Weltbürgerin ihr Lebensdomizil in Berlin-Adlershof. Mit der bescheidenen Wohnung in der Volkswohlstraße (heute Anna-Seghers-Straße), die sie 1955 bezog, fand sie zugleich den inneren Anker in stürmisch bewegter Zeit." (Verlagstext). [Bestell-Nr. 16130]

Van de Velde - Schmidt, Martin H. Henry van de Velde in Weimar. 1. Auflage Berlin, Edition A.B. Fischer, (2013). Mit Photographien von Angelika Fischer. 32 S. 8°. Illustrierte Originalbroschur. = Menschen und Ort. - Verlagsneu.
7,80 €
"Henry van de Velde (1863-1957), der belgische Architekt und Designer, sah die Chance seines Lebens, als er im April 1902 die Leitung der Großherzoglichen Kunstgewerbeschule in Weimar übernahm. Als Wegbereiter des Neuen Stils - heute meist Jugendstil genannt -, wollte er das kulturelle Leben des thüringischen Kleinstaates grundlegend reformieren. Seine Mitstreiter - Harry Graf Kessler und Elisabeth Förster-Nietzsche, die Schwester des Philosophen, - hatten dem Großherzog neue Impulse für Wirtschaft und Handwerk seines Landes durch den Belgier suggeriert. Gleichwohl scheiterte van de Velde an den Vorurteilen und der Borniertheit des rückständigen Duodezfürstentums. Seine 1908 erbaute Villa 'Unter den hohen Pappeln' erinnert noch heute an die konfliktreichen Jahre Henry van de Veldes in Weimar." (Verlagstext).  [Bestell-Nr. 16136]

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