Antiquariat Michael Butter
Antiquariat Michael Butter

Wegmarken

Nicht immer sind die Häuser oder die Ateliers berühmter Schriftsteller und Künstler erhalten. Oft lassen sich ihre Spuren nur noch an verstreuten Erinnerungsorten finden –  in Städten, Dörfern und Landschaften. Unsere Reihe „wegmarken“ rekonstruiert solche literarischen Landschaften und nähert sich behutsam der Biographie rastloser Dichter, unbehauster Künstler und geistiger Exilanten.

 

 

Kessler - Bellin, Klaus. Das Weimar des Harry Graf Kessler. 1. Auflage. Berlin, Edition A. B. Fischer, (2013). Mit Photographien von Angelika Fischer. 47 Seiten. 8°. Original-Karton. = Wegmarken. - Verlagsneu.
12,00 €
"Das Neue Weimar wollte er schaffen, der Stadt den Glanz zurückgeben, den sie einmal besaß, als Wieland, Goethe, Herder und Schiller hier lebten und mit Franz Liszt noch einmal ein Silbernes Zeitalter anbrach. Diese großen Zeiten waren lange vorbei, als Harry Graf Kessler (1868-1937) im August 1891 zum ersten Mal an die Ilm kam. Er traf auf freudlose Häßlichkeit und eine erschütternde Ärmlichkeit. Aber er fuhr seit 1896 immer wieder hierher und setzte, gemeinsam mit Elisabeth Förster-Nietzsche, der Schwester des Philosophen, und dem belgischen Designer und Architekten Henry van de Velde, alles daran, Weimar aus seiner Erstarrung zu lösen. Kessler, weltkundig und vielseitig begabt, war einer der seltenen Männer, wie jene Zeit sie kannte: Dandy, Ästhet, Kunstsammler, Mäzen, Literat, nach dem Ersten Weltkrieg auch Diplomat und Pazifist. Er hatte Umgang mit Gerhart Hauptmann, Rilke und André Gide, war befreundet mit Hofmannsthal, unterstützte Edvard Munch und Aristide Maillol. 1903 wurde er Direktor des Museums für Kunst und Kunstgewerbe in Weimar und verwandelte das verzopfte, schläfrige Provinznest für eine kurze Spanne in einen Ort, von dem man redete.Während die Welt mit Erstaunen wahrnahm, wie Weimar sich zu einer attraktiven Kunstmetropole entwickelte, sorgten die Intrigen am Hof und ein ungehobelter, machtbesessener Großherzog schon 1906 für das Ende aller Hoffnungen. Mit Kesslers erzwungener Kündigung ging der eben erst errungene Ruf schon wieder verloren. Nur die rühmenswerten Aktivitäten des Grafen als Förderer der Buchkunst, als Schöpfer der Cranach-Presse mit ihren bewundernswert schönen Luxusdrucken sicherten der Stadt auch weiterhin die Aufmerksamkeit all jener, die längst in der neuen Zeit angekommen waren." (Verlagstext). [Bestell-Nr. 16140]

Zweig - Matuschek, Oliver. Das Salzburg des Stefan Zweig. 2. Auflage. Berlin, Edition A. B. Fischer, (2010). Mit Photographien von Angelika Fischer. 46 S. 8°. Original-Karton. = Wegmarken. - Verlagsneu.
12,00 €
" Im Frühjahr 1919, wenige Monate nach dem Ende des Ersten Weltkrieges, zog Stefan Zweig (1881-1942) gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin und ihren beiden Töchtern aus erster Ehe nach Salzburg. Nach den turbulenten Kriegsjahren suchte er Ruhe und Konzentration für die Arbeit an neuen Werken. Und tatsächlich verbrachte er eine ausgesprochen produktive Zeit in Salzburg. Fast jedes Jahr bediente er sein stetig wachsendes Lesepublikum mit psychologisch ausgeklügelten Erzählungen, historischen Essays und Biographien. Er knüpfte Kontakte in alle Welt und propagierte gemeinsam mit Freunden den Gedanken eines einigen Europas. Doch die politischen Zeichen der Zeit standen diesen Ideen deutlich entgegen. So entschied sich Stefan Zweig im Herbst 1933, eine Wohnung in London zu mieten, um dort für eine Weile zu arbeiten. Für ihn sollte diese Entscheidung der erste Schritt auf dem Weg in die Emigration werden." (Verlagstext). [Bestell-Nr. 16141]

Bitte beachten:

Kein Ladengeschäft!

Besuche nach Terminabsprache möglich.

Antiquariat

Michael Butter
Postfach 15 01 62

D-70075 Stuttgart

 

Rosensteinstraße 23
D-70191 Stuttgart

 

Tel.: 0711-61 54 220
Fax: 0711-61 54 221
Mobil: 0171-7803813

Ust.-IdNr.:

DE 188976826

E-Mail:

info@antiquariat-butter.de

Mitglied im Verband Deutscher Antiquare e.V.
und der International League of Antiquarian Booksellers

 

***********************

Gern können Sie auch bei uns lieferbare Bücher bestellen.

E-Mail:

bestellung@antiquariat-butter.de

 

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© 2014 - 2017 Antiquariat Michael Butter