Antiquariat Michael Butter
Antiquariat Michael Butter

Autographen | Signierte Ausgaben 

Fehr, Gertrude (1895-1996). 17-zeiliger eigenhändiger Brief mit Unterschrift "Trudy" an ein befreundetes Paar: "... ja, Venedig ist ohne Zweifel die bezaubernste Stadt der Welt. Auch ich erinnere mich schöner Stunden und Tage in Venedig.". - Verso: Hektographiertes Schreiben mit eigenhändiger Unterschrift. Ohne Ort, 23. V. [19]80. 1 Blatt. 29,5 x 21,0 cm. - Faltspuren; sonst gutes Exemplar.
185,- €
Gertrude Fehr studierte "... Fotografie in München im Atelier von Eduard Wasow und an der Schule für Fotografie 1918-1922. Eigenes Atelier für Porträt- und Theaterfotografie in München 1921-1933. Emigration nach Frankreich 1933. Gründete 1934 mit ihrem Mann, dem Maler Jules Fehr, die Fotoschule Publiphot in Paris. 1939 Umzug nach Genf, 1940 wurde die Fotoschule in Lausanne neu eröffnet und hiess nun Ecole Fehr. 1945 wurde sie als Ecole Photographique de la Suisse Romande in die Ecole des Arts et Métiers (heute Ecole d‘Arts Appliqués) in Vevey eingegliedert. Fehr unterrichtete bis 1960 in den Bereichen Porträt, Mode, Reklame, Reportage, Künstlerbildnisse und beeinflusste auf diese Weise eine ganze Generation von Westschweizer Fotografen. Ständige Mitarbeiterin von Kunstzeitschriften, Illustrierten, Fotoperiodika. Anfänge im Stile des Piktorialismus, später beeinflusst vom Surrealismus, fototechnische Experimente. Goldmedaille Triennale Mailand 1933; Medaille der Weltausstellung Paris 1937; Auszeichnungen der französischen Chambre syndicale d'industries photographiques." (Fotostiftung Schweiz).
Bestell-Nr. 16656 

Furtwängler - Internationale Musikfestwochen Luzern 1965.

Furtwängler - Internationale Musikfestwochen Luzern 1965. Semaines Internationales de Musique Lucerne 1965. International Festival of Music Lucerne 1965. Generalprogramm 1965. Mit einem Beitrag "Erinnerung an Wilhelm Furtwängler" von Mario Gerteis. Luzern, 1965. Mit zahlreichen Abbildungen. 86 Seitem, 15 nicht numerierte Blätter (Anzeigen). 8°. Illustrierte Originalbroschur. - Leichte Alters- und Gebrauchsspuren; im Ganzen gutes Exemplar.
180,- €
"Zur Erinnerung an Wilhelm Furtwängler, dessen Todestag sich im vergangenen Winter zum zehnten Male jährte, wurden zur Illustration des diesjährigen Programmheftes Fotos ausgewählt, welche ihn als Dirigenten bei Proben und im Konzertsaal sowie beim Studium und im lebendigen Kontakte mit seiner Umwelt zeigen." (S. 5). - "Die Mutter des heutigen Lucerne Festivals, die Internationalen Musikfestwochen (IMF), erlebte ihre Taufe im Jahr 1938.Die ersten Pläne für ein Musikfestival in Luzern wurden bereits zwei Jahre vorher erarbeitet. Am 25. August 1938 legte Arturo Toscanini mit einem Gala-Konzert auf Tribschen den Grundstein für eine bis heute erfolgreiche Musikgeschichte. Der Auftritt des sogenannten 'Eliteorchesters' erregte damals internationales Aufsehen und gilt als Geburtsstunde der IMF. Aufgrund des 2. Weltkrieges fanden 1940 keine Musikfestwochen statt. Es bleibt die einzige Unterbrechung in der Geschichte der Festspiele. Zum 60. Geburtstag des IMF eröffneten Claudio Abbado und die Berliner Philharmoniker am 19. August 1998 den neuen Konzertsaal des KKL Luzern. Drei Jahre später heissen die Internationalen Musikfestwochen neu 'Lucerne Festival'." (Luzern, Internationale Musikfestwochen). -  Mit 5 eigenhändigen Unterschriften der Dirigenten Rafael Kubilek (1914-1996), Herbert von Karajan (1908-1989), Karl Böhm (1894-1981), des Pianisten Arthur Rubinstein (1887-1982) und des Konzertmeisters der Wiener Philharmoniker Willy Boskovsky (1909-1991).   
Bestell-Nr. 16642 

Clausen, Gustaf Gründgens

Gründgens - Clausen, Rosemarie. Gustaf Gründgens Faust in Bildern. Nach einer Verfilmung der Goetheschen Tragödie durch die DIVINA-Produktion im Verleih der GLORIA. (Braunschweig, Georg Westermann Verlag, 1960). Mit zahlreichen, teils ganzseitigen und farbigen  Abbildungen. 77 Seiten, 1 Blatt. Folio. Originalleinen mit illustriertem Originalumschlag. - Originalumschlag oben mit kleinem Einriß; im Ganzen gutes Exemplar.
195,- €
Erstausgabe. - Mit eigenhändiger Signatur Gründgens (1899-1963) auf fliegendem Vorsatzblatt. - "Diese am Rande des Films photographierten Aufnahmen können nur ein schwacher Abglanz sein von der bewegten Leistung, die uns im Film 'Faust' übermittelt wird. Es war jedoch seit langem mein Wunsch, eine bildliche Darstellung des Geschehens im 'Faust' geben zu können, zumal nach einer so einmaligen Inszenierung, wie die von Gustaf Gründgens im Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Ich nutzte das große Spiel der Schauspieler, die überzeugende Arbeit von Regisseur und Kameramann, um diese Bilderfolge zusammenzustellen." (Rosemarie Clausen). - Mitwirkende: Will Quadflieg (Faust), Gustaf Gründgens (Mephisto), Ella Büchi (Margarethe), Eduard Marks (Wagner), Hermann Schomberg (der Herr/Erdgeist), Gustl Busch (Hexe), Elisabeth Flickenschildt (Marthe), Heidi Leupolt (Lieschen), Uwe Friedrichsen (Schüler) u.a. - Rosemarie Clausen (1907-1990) u.a. Mitarbeit von 1929 - 1933 bei der Berliner Theaterfotografin Elli Marcus, war eine bedeutende Porträt- und Theaterfotografin und wirkte in Berlin und Hamburg.
Bestell-Nr. 16585  

 

Hesse, Blätter vom Tage

 

- Mit eigenhändiger Widmung -

 

Hesse, Hermann. Blätter vom Tage. [Privatdruck, 1948]. 16 Seiten. Kl.-8°. Originalkarton. - Sehr gutes Exemplar.
200,- €
Erste Ausgabe. - Druck: Gebr. Fretz A.G., Zürich. - Widmungsexemplar. - Auf dem Titelblatt die eigenhändige Widmung: "Dank u. Gruss von HHesse." - "An Stelle von Briefen, zu welchen mir Zeit und Kräfte fehlen, sollen diese Privatdrucke meine Freunde und Korrespondenten grüßen." (S. 16). - Inhalt: "Brief einer Schülerin über Josef Knechts Tod, und Antwort des Autors (November 1947). - Antwort an einen Studenten, der mit dem 'Glasperlenspiel' nichts anfangen kann und um dessen Erklärung bat (Mai 1948). - Das gestrichene Wort (April 1948)." - Bei der "Antwort an einen Studenten", das 'Glasperlenspiel' betreffend, könnte es sich auch um eine andere Dichtung, ein anderes Werk handeln, denn Hesse schreibt: "Ich begreife es wohl, daß Sie mit meinem Buch nichts anfangen können. (...). Aber wenn wir mit einem Buche nichts anfangen können, dann ist es ein falscher Ausweg, es sich von Anderen oder vom Autor erklären zu lassen. Man legt es weg und verzichtet darauf. Das gilt freilich nicht von Lehrbüchern, aber es gilt uneingeschränkt für Dichtungen." - Marbach, Katalog Nr. 28: Hermann Hesse, Nr. 266; Milek I, 253, Nr. 145 und 415, Nr. 713; Wilpert/Gühring² 316.
Bestell-Nr. 16488  

 

Jünger, Am Sarazenenturm

- Mit 6-zeiliger handschriftlicher Widmung -

 

Jünger, Ernst. Am Sarazenenturm. Erste Auflage (1.-5. Tausend). Frankfurt am Main, Vittorio Klostermann, (1955). 156 Seiten. 8°. Graue Originalbroschur mit Rücken- und Deckeltitel in Blaudruck. - Leichte Alters- und Gebrauchsspuren, Rücken etwas gebräunt; im Ganzen gutes Exemplar.
195,- €
Erstausgabe. - Mit 6-zeiliger handschriftlicher Widmung Jüngers an Gert Schmitz: "... anläßlich des Besuches in Wilfingen, am 27.10.1955 ...". - "Erinnerungen einer sardinischen Reise in Bildern von seltener Leuchtkraft und Frische. Köstliche Schilderungen von der Eigenart und urtümlichen Schönheit des Landes, dem Reichtum seiner Pflanzen- und Tierwelt, der vegetativen Heiterkeit seiner Bewohner verdichten sich zu Meditationen von befreiender Klarheit. Im Spiegel der Urbilder wird die Kraft sichtbar, die Vergangenes und Bleibendes zusammenhält. Der Frieden dieser von dem Zugriff der Zivilisation noch unversehrten Insel ist wie ein Zaubergarten, der sich unvermutet öffnet und aus dem uns eine heitere Kraft zuwächst." (Klappentext). - Des Coudres/Mühleisen B 31; Wilpert/Gühring 71.
Bestell-Nr. 16337 

Lehár, Franz (1870-1948). Porträtfotopostkarte mit eigenhändiger Notenzeile und Unterschrift: "Lehar Frz.". Ohne Ort und Jahr, (ca. 1912). 13,5 x 8,5 cm. - Tadellos erhaltene Porträtfotografie mit Autograph.
220,- €
Eindrucksvolle Porträtfotografie des österreichisch-ungarischer Operetten-komponisten aus dem  Postkartenverlag Brüder Kohn Wien, I. -  Lehár gekleidet im vornehmen Flanellanzug mit Weste, dunkler Krawatte mit weißer Perlennadel, fotografiert von Franz Löwy, Wien VI. - Über dem Anzugrevers drei G-dur-Takte mit Auftakt im Dreiviertelrhythmus, darunter, ebenfalls in Tinte, die Unterschrift Lehár's in resolutem Duktus.
Bestell-Nr. 14646

Lehár, Franz (1870-1948). Porträtfotografie mit eigenhändiger dreizeiliger Beischrift und Unterschrift: "Lehár". (Wien), 1925. 14,5 x 10,0 cm. - Eine Ecke mit minimalem Knick, winzige Poststempeldruckspur, schönes wohlerhaltenes Porträt mit Autograph.
185,- €
Charakteristisches Halbporträt des österreichisch-ungarischen Operettenkomponisten Franz Lehár, gekleidet in Anzug mit weißem Hemd und karierter Fliege. "Zur Erinnerung an die Paganini Uraufführung am 30t X 1925. Lehár". - Die Operette "Paganini" in drei Akten von Franz Lehár mit Texten von Paul Knepler und Bela Jenbach wurde am 30. Oktober 1925 im Johann-Strauß-Theater in Wien uraufgeführt. Lehár setzte damit dem Violonvirtuosen Niccolò Paganini ein Denkmal. - Auf der Rückseite der Atelierstempel M. Hernler Atelier Römer Bad Ischl und ein handschriftlicher Zusatz in Blei, wohl von fremder Hand: "Für das gelungene ... Bild herzlichen Dank".

Bestell-Nr. 15409 

Porträtfoto Karl Muck

Muck, Karl [1859-1940]. Porträtfoto im Profil nach links nach einer Zeichnung von R[uth von] Scholley, datiert "XI 1934" mit eigenhändiger Unterschrift: "Dr. Karl Muck". Bildgröße: 10,9 x 8,5 cm. - Leichte Altersspuren; im Ganzen von guter Erhaltung.
125,- €
Karl (auch Carl) Muck (geboren am 22. Oktober 1859 in Darmstadt, gestorben am 4. März 1940 in Stuttgart) war ein gefeierter Musiker (1901-1930 Dirigent der Parsifal-Aufführungen in Bayreuth). "Nach dem Tode von Felix Mottl und Hans Richter galt er als der maßgebliche Wagnerdirigent der Zeit (und) war ... der erste bedeutende Wagnerdirigent, der Schallplattenaufnahmen hinterließ." (NDB 18, 256). "1933 zog er sich in den Ruhestand nach Stuttgart zurück." (MGG 9, 843). - "Muck was a masterly conductor of Wagner and one of the greatest interpreters of the symphonies of Anton Bruckner ..." (J. Stevenson). - Die Malerin Ruth von Scholley (Stuttgart 1893 - 1969 Stuttgart) zeichnete sich "beim Erstellen ihrer Grafiken und Malereien ... durch ihre genaue Beobachtungsgabe insbesondere von Menschen aus." ("Ausstellung mit Werken der Malerin Ruth von Scholley",Möhringen).  
Bestell-Nr. 16156 

Sanden-Guja, Überall Leben

- Mit handschriftlicher Grußkarte des Autors -

 

Sanden-Guja, Walter v[on]. Überall Leben. Hannover, Landbuch-Verlag, 1959. Mit zahlreichen Abbildungen. 210 Seiten. Gr.-8°. Originalleinenband mit goldgeprägtem Rücken- und Deckgoldprägung sowie illustriertem Originalumschlag. - Leichte Alters- und Gebrauchsspuren; im Ganzen gutes Exemplar.
25,- €
Mit Grußkarte des Verfassers. - "In diesem Buch, das von Tieren und dem verschiedenartigen Leben in der Natur handelt, beweist der Verfasser, wie schon in seinen zahlreichen anderen Werken, seine geniale Art, die Eindrücke in der Natur in wahrhaft meisterlicher Form zu schildern und die Empfinfungen und Regungen der Tiere in Worte der menschlichen Sprache zu übertragen ..." (Klappentext). - Mit einer, auf Innendeckel montierten 9-zeiligen handschriftlichen Grußkarte des Verfassers an Professor  Ernst Schüz. - Ernst Paul Theodor Schüz (1901-1991) leitete bis 1959 nebenamtlich die Vogelwarte Radolfzell (heute ein Teil des Max-Planck-Instituts für Ornithologie), während er im Hauptberuf ab 1946 Hauptkonservator und ab 1959 Direktor des Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart war. - Einige Zeitschriftenbeilagen zum Thema sowie ein Schreibmaschinendurchschlag einer Buchbesprechung des vorliegenden Werkes von Schüz. - Provenienz: Dr. Jochen Hölzinger, Remseck.
Bestell-Nr. 16682 

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